Es gibt Dinge, nach denen ich immer wieder gefragt werde, wie zum Beispiel mit welchen Programmen ich arbeite. Darum findest du hier eine Liste an Tools und sonstigen Ressourcen für den Bereich Grafikdesign, mit denen ich selbst Erfahrung habe.

Die Liste wird laufend überarbeitet.

 

Know-how

Tutkit.com

Tutkit.com* bietet eine Menge an Vorlagen und deutschsprachigen Tutorials rund um Grafik-Design, Marketing, Fotografie, Bildbearbeitung, Web-Design uvm. Was mir besonders gefällt ist, dass die Tutorials auf effektive, praxisorientierte Wissensvermittlung setzen und super aufeinander aufgebaut sind. Ich bin hier schon viele Jahre dabei, ich habe viel gelernt, kann immer wieder mal nachschauen wenn ich etwas im Detail vergessen habe, und es gibt laufend neue Themen.

openHPI

openHPI ist eine Lernplattform für Informationstechnologie und Innovation vom Hasso-Plattner-Institut. Auch wenn die Gestaltung nicht Kerngebiet der Kurse ist, finden sich doch einige Themen, die relevant sind und einen neuen Blick ermöglichen. Wie zum Beispiel Human-Centered Design, Design Thinking, Digitale Identitäten, uvm. Ich mag die Kurse, weil sie kurz und knapp Zusammenhänge erläutern und fachlich fundiert sind. Übrigens: es genügt eine Registrierung und schon kannst du an den Kursen teilnehmen.

Cleverprinting

Fürs Know-how rund um die Erstellung von Druckdaten ist Cleverprinting meine erste Anlaufstelle. Als Vielleserin habe ich mir schon einige Bücher von dort besorgt.

Grafik-Software

Adobe

Adobe Programme kenne ich seit 1999. Anfangs skeptisch aufgrund der hohen Preise bin ich mittlerweile ein großer Fan der Adobe Creative Cloud. Die Produktvielfalt ist einfach genial, vor allem habe ich die Möglichkeit, manche Programme, die ich nur selten brauche, ebenso nutzen zu können. Meine persönlichen Favoriten sind InDesign und Illustrator am Desktop. Druckdaten prüfe mich mit Acrobat Pro. Auch die iPad Applikationen sehr praktisch, um zum Beispiel schnell mal etwas zu skizzieren und dann weiterzuverarbeiten.

QuarkXPress

Auch QuarkXPress gibt es schon sehr lange und ich durfte es 2021 im Rahmen von einem Projekt wieder ausprobieren. Ich finde es eine großartige Alternative zur Adobe Creative Cloud, denn es enthält Layoutfunktionen genauso wie die Möglichkeit der Bildbearbeitung. Falls du Einsteiger oder Umsteiger bist, und nach einer Profisoftware Ausschau hältst, lohnt es sich QuarkXPress zu testen.

Affinity

Affinity Designer, Photo und Publisher haben ein geniales Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich habe die drei Programme ebenso 2021 getestet und war verblüfft. Sie bieten viele Funktionen und die Programmoberfläche ist selbsterklärender als die von Mitbewerbern. Für ambitionierte Einsteiger auf jeden Fall eine Alternative.

Gimp

Gimp bietet die Welt der Bildbearbeitung zum Nulltarif. Mit Gimp bin ich leider nie zurechtgekommen, obwohl es auch viele Möglichkeiten bietet. Ich kenne jedoch Nutzer die mit Gimp liebend arbeiten, und daher darf Gimp hier natürlich nicht fehlen. Mein Tipp: Einfach anschauen und eine eigene Meinung bilden.

Inkscape

Wer nach einer kostenfreien Alternative für Vektorgrafiken Ausschau halten möchte, der könnte sich auch Inkscape anschauen. Ich habe bereits einen kurzen Blick reingeworfen. Da ich mit Illustrator sehr gerne arbeite habe ich mir nicht die Mühe gemacht, mich weiter einzuarbeiten. Ich habe jedoch gesehen, dass es grundsätzlich funktioniert und daher auch hier mein Tipp: einfach selbst anschauen und eine eigene Meinung bilden.

Canva

Canva ist ein Hit, für Einsteiger genauso wie für Profis. Einsteiger können ohne Kosten und ohne großartige Designkenntnisse tolle Grafiken erstellen. Und auch Profis erhalten mit wenigen Klicks schnelle Ergebnisse. Einschränkung: für Druckdaten bei denen das Farbmanagement wichtig ist, würde ich es nicht empfehlen.

Capture One

Obwohl ich im Abo von Adobe den Lightroom beinhaltet habe, habe ich mir zusätzlich eine Lizenz für Capture One geleistet. Ich fotografiere gerne in RAW um flexibel zu bleiben, und Capture One liefert in Kombination mit meiner Digitalkamera wesentlich bessere Ergebnisse als Lightroom.

Schriftarten für den Desktop

Creative Market

Creative Market ist ein Portal in dem du neben Grafiken und Bildern, Vorlagen und Webtemplates besonders viele Lizenzen für individuelle Schriftarten bekommst, die du sonst nirgendwo findest. Auch die Kosten sind sehr interessant. Tipp: teste die Schriftart zunächst, bevor du sie erwirbst, denn manche Schriftarten haben zum Beispiel kein ß, ä, ö und ü.

Adobe Fonts

Wenn du die Adobe Creative Cloud* nutzt, stehen dir eine Menge an Schriftarten über Adobe Font zur Verfügung, die für Drucksachen, als auch für Webseiten verwendet werden kannst. (Bei Webseiten gilt natürlich wieder das Thema Datenschutz.) Achte bitte darauf, dass du auf diese Schriften keinen Zugriff mehr hast, sobald du dich nicht mehr in der Creative Cloud befindest. Außerdem kann Adobe auch Schriftlizenzen wieder herausnehmen, wodurch deine ausgewählte Schriftart dann einfach nicht mehr verfügbar ist.

Google Webfonts

Google Webfonts ermöglicht dir, eine breite Palette von Schriftarten für deine Webseite zu nutzen, ohne dass du diese kaufen musst. Aus Datenschutzgründen ist dies jedoch kritisch. Was ich allerdings sehr praktisch finde, ist, dass die Schriften auch heruntergeladen und am Desktop verwendet werden können.

Linotype / Monotype

Die beiden Plattformen bieten Lizenzen für hochwertige Schriftarten an, die auch entsprechend etwas kosten. Vor allem für erstklassige Drucksachen oder spezielle Unternehmensschriftarten lohnt sich der Einsatz solcher Schriftarten.

Font Squirrel

Mein Favorit, wenn ich nach kostenlosen Schriftarten suche. Besonders hilfreich finde ich die Art der Auflistung und wie die nach Schriftarten sortiert werden kann.

Sonstiges

Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, Schriftlizenzen zu erhalten. Auch manche Schriftgestalter verkaufen die Lizenzen für ihre Schriftarten selbst. Wichtig ist, dass du im Einzelfall immer prüfst, was mit der jeweiligen Schriftart erlaubt ist und was nicht.

Fotos & Illustrationen

Photocase

Meine Lieblingsplattform in Bezug auf Stockfotos! Die Bilder, die du hier lizenzieren kannst sind handselektiert und meistens interessanter & spezieller als die von den bekannten großen Plattformen.

iStock

iStock war die erste Plattform für Stockfotos. Erstmals gab es die Möglichkeit, für kleines Geld, Lizenzen für hochwertige Fotos zu erwerben. Es gibt ein breites Angebot an Bildern, Illustrationen und Videos – zu nach wie vor sehr günstigen Preisen.

Shutterstock

Shutterstock ist vergleichbar mit iStock. Ich nutze die Plattform parallel zu iStock, weil so manches Bild, das genau in das jeweilige Projekt passt, nur hier aufzufinden ist.

Getty Images

Getty Images zählt zu den größten Bildagenturen weltweit. Auch hier gibt es Bilder & Grafiken die ebenso auf iStock sowie auf Shutterstock zu finden sind, aber auch Bilder, die es ausschließlich nur hier gibt.

Creative Market

Creative Market bietet viele wunderbare Grafiken und Illustrationen. Besonders schön ist, dass viele Designer ganze Bildserien mit verschiedenen Motiven in einem einheitlichen Stil zur Verfügung stellen.

Vectorstock

Vectorstock ist spezialisiert auf Vektorgrafiken. Es gibt eine bunte Mischung aus einfachen bis zu spannenderen Grafiken zu äußerst günstigen Preisen.

Adobe Stock

Von Adobe Stock habe ich bisher nur einzelne Lizenzen für 3D-Modelle gekauft. Doch die waren extrem praktisch. Manchmal braucht es einfach einen Gegenstand in einer bestimmten Position, und das habe ich über Adobe Dimension und ein 3D-Modell schneller geschafft als über die langwierige Recherche in Bilddatenbanken.

envato / graphicriver / themeforest

envato beinhaltet viele verschiedene Materialen. Am bekanntesten ist Themeforest, wo du Themes und Webvorlagen findest. Doch es gibt auch lässige Audios, Videoeffekte, Grafiken und Fotos.

Weitere Plattformen

Es gibt unzählige andere Plattformen – teilweise sogar mit kostenlosen Bildern. Ich selbst bezahle übrigens gerne für Bilder, die ich in meinen Layouts verwende, schließlich haben sie einen Wert für mich. Doch egal ob bezahlt oder nicht: bitte achte darauf, dass du seriöse Plattformen wählst und dass keine Urheberrechte, Markenrechte oder ähnliches verletzt werden. Das kann sonst teuer werden.

Barrierefreiheit

Visuelle digitale Kommunikation lässt sich auch barrierefrei gestalten. Hier findest du die allgemeinen Richtlinien zu barrierefreier Gestaltung: WCAG (https://www.w3.org/WAI/standards-guidelines/wcag). Die Richtlinien zur Gestaltung barrierefreier PDFs sind hier: https://www.pdfa.org/resource/pdfua-kompakt/?lang=de

Die gängigen Grafik- und Office-Programme bieten mehr oder weniger gute Möglichkeiten, um PDFs barrierefrei zu erstellen.

Spezielle Tools die zusätzlich hilfreich sind, gibt es im deutschsprachigen Raum vor allem von axes4 und axaio.