Es gibt sie noch, die statischen Websites. Ein Relikt aus den Anfängen des Internet und gleichzeitig super praktisch und modern, wenn du eine kleine Website möchtest, die nichts anderes tut, als verlässlich deine wichtigsten Informationen zu zeigen. Und sobald sie läuft, kannst du ganz entspannt bleiben, denn du brauchst weder Hacker zu fürchten noch dich um Updates zu kümmern.
Ich bin eine der wenigen die solche Websites noch anbieten. Dabei gehe es nicht darum, in möglichst kurzer Zeit irgendwas kostengünstiges ins Internet zu stellen, sondern im Gegenteil: ich gehe mit Plan vor, damit du lange an deiner Website eine Freude hast, ohne dass du nach der Erstellung dich um Wartung oder sonst etwas kümmern brauchst.
Statisch vs. dynamisch: was heißt das überhaupt?
Viele moderne, dynamische Websysteme, egal ob WordPress, Joomla!, Typo3, Wix oder Squarespace, benötigen, damit sie überhaupt funktionieren, einiges an Software. Diese Softwaresysteme kannst du konfigurieren in dem du zum Beispiel Farben und Schriftarten definierst. Du kannst deine eigenen Inhalte wie Texte, Bilder und Videos einfügen und meistens kannst du das System auch noch um zusätzliche Funktionen wie zum Beispiel einem Kontaktformular oder ein Quiz usw. erweitern.
Sobald jemand mit einem Browser deine URL aufruft, sendet der Browser eine Anfrage an den Server deiner Website. Das System am Server erstellt den Code der Seite, der Server schickt diesen Code an den Browser, der wiederum daraus die Website darstellt. Und so können Besucher:innen die Website sehen.
Bei einer statischen Website liegt der Code bereits fertig am Server. Es muss nichts neu generiert werden. Der Code wird zuvor selbst geschrieben und kann einfach abgerufen werden. Das heißt
- es ist kein System nötig, das den Code herstellen muss, der Webserver kann den vorhandenen Code einfach weiterleiten
- dadurch wird am Webserver auch keine zusätzliche Software benötigt, und je weniger Software benötigt wird umso weniger Fehler können auftreten und umso weniger Ressourcen werden dafür belegt
- statische Websites verwenden keine Datenbank und meist auch kein PHP, was wiederum bedeutet, dass weniger Ressourcen benötigt und weniger Fehler auftreten werden
- im Fall eines Fehlers oder Hackerangriffs (was bei statischen Seiten unwahrscheinlich ist, aber natürlich nicht unmöglich), kann das Backup der gesamten Website innerhalb von Sekunden wieder eingespielt werden
Also ziemlich praktisch.
Doch warum sind statische Seiten aus der Mode gekommen?
Das hat zum einen mit der Bequemlichkeit und Schnelligkeit moderner Systeme zu tun. Für Laien ist es verständlicherweise verlockend: ein paar Knöpfe drücken, und voilà, schon ist eine „coole“ Website fertig. Manchmal reicht das sogar. Doch auch professionelle Anbieter profitieren davon: Sie können nicht nur blitzschnell neue Seiten erstellen, sondern auch mit Wartungsarbeiten ordentlich Geld verdienen.
Außerdem bieten viele Systeme eine enorme Vielfalt an Möglichkeiten. Egal ob man diese nun braucht oder nicht, geben sie das gute Gefühl, dass man noch mehr aus der Website machen kann, wenn man möchte.
Ein riesen Vorteil ist natürlich die Erweiterbarkeit. Da Systeme die Website immer wieder neu generieren ist es mehr oder weniger egal, wieviele einzelne Seiten daraus erstellt werden und wie die Menüführung läuft. Weitere Seiten oder Blogartikel sind schnell hinzugefügt, entfernt oder umstruktriert.
Es ist schon lange nicht mehr nötig, dass man irgendetwas vom Code verstehen muss, um eine Website zu erstellen. Mittlerweile lassen sich auch mit KI ganze Seiten generieren, ohne dass man eigene Texte und Bilder braucht.
Warum dann also noch selbst erstellen?
Das eigentlich Kritische an Websites ist nicht, das sie gut aussehen – das bekommen inzwischen fast alle hin. Stabil, nutzerfreundlich und sicher zu bleiben, ist aber eine echte Herausforderung für professionelle Websites: Einerseits sollte wohlüberlegt sein, was die Website überhaupt beinhalten und wie sie funktionieren soll. Meiner Erfahrung nach wird dieser Aufwand von vielen Unternehmer:innen unterschätzt. Andererseits steigt die Gefahr durch Hackerangriffe mit der Komplexität und Anfälligkeit der Systeme und daher sind auch die oben genannten Wartungskosten berechtigt.
Ich empfehle deswegen allen, die nur wenig Ahnung von Webtechnik haben, sich von einem Profi zumindest unterstützen zu lassen. Es gibt einfach zu viele verschiedene Fallstricke, wie System-Crash, Plugin-Fehler oder Datenleck, mit denen das Vertrauen der Nutzer:innen oder die zuvor mühsam aufgebaute Reputation blitzschnell verloren gehen kann.
Für wen eignen sich statische Websites?
Eine statische Website ist also eine Website, bei der der bereits fertige Code am Webserver liegt. Sinnvoll ist das bei Websites, die nur aus wenigen Teilen bestehen, wie zum Beispiel bei einem OnePager oder einer SalesPage oder eine Website mit wenigen Einzelseiten.
Außerdem sollten diese Websites nur selten Änderungen benötigen, wie zum Beispiel Preisänderungen, Änderungen der Speisekarte, Team-Fotos aktuell halten oä. Das sind alles Änderungen, die mit wenig Aufwand erstellt werden können, sofern man den Code versteht.
Eine statische Website ist also perfekt geeignet für Dienstleistungsunternehmen wie Unternehmensberatung, Handwerk, Installationsbetrieben oder Gastronomen, die eine Visitenkarte im Internet haben möchten und bei denen das Angebot in der Regel über die Zeit gleich bleibt. Ein Blog, ein Shop oder ein Bereich mit regelmäßigen News, sind meist nicht zielführend als statische Website zu erstellen.
Mein Angebot
Es gibt unzählige Möglichkeiten um zu einer professionellen Website zu kommen. Eine davon ist bestimmt die richtige für dich. Ich biete mit der statischen Website eine Alternative für all diejenigen, die eine durchdachte, stabile Website haben wollen und bereit sind, einmal für die Erstellung zu investieren, und die Seite dann so lange zu nutzen, wie sie wollen, ohne von mir abhängig zu sein.
Dabei gehen wir iterativ vor. Nach einer ausführlichen Analyse erstelle ich einen ersten Prototypen, gerne auch inklusive Branding-Vorschlag, wir schauen wie der Prototyp funktioniert und arbeiten Schritt-für-Schritt weiter. Mit dieser Vorgehensweise erstelle ich bereits seit über 15 Jahren Websites und sie hat sich so bewährt, dass manche Websites von damals immer noch im Kern die gleichen sind wie ursprünglich. Auch jetzt sind zahlreiche Kunden zufrieden mit meiner Vorgehensweise, da ich ihnen einerseits viel Arbeit abnehme und andererseits so durch den Prozess führe, dass sie sich sicher sein können, dass alle Entscheidungen so getroffen werden, dass sie für sie passen. Schreib mich gerne an, wenn du auch Interesse an einer statischen Website hast.
